Aufnahmebedingungen und Anmeldeverfahren

Die Waldorfschule steht grundsätzlich allen Kindern offen. Unsere Informationsveranstaltungen und Vorträge sind dafür da, interessierten Eltern Einblicke in das Schulleben zu geben. Die Termine finden Sie im Internet und in unseren Veröffentlichungen. Grundsätzlich sollten die Eltern frühzeitig in Kontakt mit der Schule treten. So haben sie genügend Zeit zu klären, ob die Waldorfschule mit ihrer besonderen Pädagogik wirklich ihren Vorstellungen entspricht und ob sie sich als Eltern in das Schulgeschehen einbringen können und wollen. Ein Einstieg in eine bereits laufende Klasse ist – nach einem Aufnahmegespräch mit Kind und Eltern – grundsätzlich möglich. Voraussetzung dafür ist nicht zuletzt die Anzahl der freien Plätze in einer Klasse. Weitere Informationen zu den Aufnahmebedingungen und dem Aufnahmeverfahren halten wir auf dieser Homepage unter „Allgemeine Hinweise“ und in unserem Schulbüro für Sie bereit.

Wir sind eine offene Schule

Waldorfschulen arbeiten nicht im Verborgenen, deshalb laden wir Eltern und Freunde der Schule zu verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen ein. Theater-, Konzert-, Eurythmie-Aufführungen und Vortragsveranstaltungen finden in unregelmäßigen Abständen statt. Zu allen öffentlichen Veranstaltungen bieten wir Ihnen gern weitere Informationen und die genauen Termine an. Eine aktuelle Übersicht erhalten Sie auf unserer Homepage. Einen weiteren Einblick in das Leben an der Schule bieten zwei schuleigene Publikationen: Die Schulzeitung „Das Rote Heft“ berichtet ausführlich über die Aktivitäten der Rudolf-Steiner-Schule Nordheide, des Elias-Schulzweiges und des Waldorfkindergartens-Kakenstorf. Der wöchentlich erscheinende „Freitagsbrief“ informiert über alle wichtigen Termine und ist über die Homepage für alle Interessierten zugänglich.

Schulträger und Verwaltung

Der Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Nordheide e. V. ist der Träger der Rudolf-Steiner Schule Nordheide in Kakenstorf, des Elias-Förderschulzweiges in Wistedt und des Waldorfkindergartens ins Kakenstorf. Seine Mitglieder setzen sich aus den Eltern, Pädagogen und sonstigen Mitarbeitern zusammen. Der geschäftsführende Vorstand wird von den drei Geschäftsführern, von denen jeder für einen Bereich zuständig ist, gebildet und ist im Vereinsregister eingetragen. Der Gesamtvorstand besteht aus max. 9 Personen. Dazu zählen aus dem jeweiligen Bereich der Geschäftsführer, ein Pädagoge und ein Elternteil. Die einzelnen Verwaltungsaufgaben werden über das jeweilige Büro organisiert und abgeleistet. Die Mitgliederverwaltung ist zentral im Büro der Rudolf-Steiner-Schule Nordheide angesiedelt. Die darüber hinaus notwendigen Aufgaben im Bereich der Mitarbeitereinstellungen, Aufnahmen, Elterngespräche, Stundenplangestaltung etc. werden in Selbstverwaltung von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschiedener Konferenzen und Delegationen übernommen.

So finanzieren wir uns

Das Land Niedersachsen übernimmt rund zwei Drittel der Gesamtkosten unserer Schule. Der Rest wird über Spenden und Schulgeldbeiträge aufgebracht. Der „Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Nordheide e. V.”, der als Träger der Schule, des Elias-Schulzweigs und des Waldorfkindergarten Kakenstorf fungiert, hat sich für einen einheitlichen Familienbeitrag entschieden: Unabhängig von der Kinderzahl beläuft sich dieser Beitrag auf zurzeit monatlich 315 €, sofern die finanziellen Verhältnisse der Familie es zulassen. Eine Reduzierung des Schulgeldbeitrags kann beantragt werden. Für die Aufnahme in die Schule ist eine einmalige Aufnahmegebühr von 500 € zu zahlen. Auf der anderen Seite besteht natürlich jederzeit die Möglichkeit, auch über den Schulgeldbeitrag hinaus zu spenden. Die Rudolf-Steiner-Schule Nordheide ist eine gemäß §123 NSchG genehmigte Ersatzschule des Landes Niedersachsen.

Feste und Veranstaltungen

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In unserer Schule wird nicht nur gemeinsam gelernt, sondern auch gemeinsam gefeiert: Im Jahresrhythmus finden verschiedene Veranstaltungen und Feste statt, die ihren festen Platz im schulischen Geschehen haben. Dabei kommen regelmäßig Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Elternschaft und Freunde unserer Schule zu einem fröhlichen Miteinander zusammen. Außerdem bieten die Feste interessierten Eltern, die noch kein Kind an unserer Schule haben, eine gute Gelegenheit, einen Eindruck von der Schule und ihrer Gemeinschaft zu gewinnen.

Zu unseren regelmäßigen Festen zählen:

Die Monatsfeier

Hier zeigen die Schülerinnen und Schüler auf der Bühne Darbietungen aus dem Unterricht. Einmal im Jahr findet eine öffentliche Monatsfeier statt, zu der Eltern, Verwandte, Freunde und Interessierte eingeladen sind.

 

Das Faschingsfest

Im Februar wird in den Klassen 1 bis 8 Fasching gefeiert. Ein Unterrichtsmotiv gibt den Rahmen und die Möglichkeit für die Kinder, sich zum Beispiel ganz in eine Märchenfigur, ein Tier oder einen Handwerker, zu verwandeln.

 

 

Das Sommerfest

Eltern, Schülerschaft und Lehrkräfte gestalten und erleben gemeinsam ein fröhliches und lebendiges Sommerfest auf dem Schulhof mit zahlreichen Spielen sowie gutem Essen und Trinken für alle.

 

Das Michaelifest

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Bei unserem Michaelifest am 29. September beginnt der Tag mit einem gemeinsamen Treffen. Im Anschluss daran gestaltet jede Klasse ihrem Alter entsprechend diesen Festtag.

 

Die Martinswerkstätten

 

Am Samstag nach dem 11. November feiern wir das Martinsfest. An diesem Tag haben alle Interessierten die Möglichkeit, in den zu Werkstätten umgestalteten Klassenräumen tätig zu werden.

 

Das Chor- und Orchesterkonzert

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Mittlerweile hat sich das Chor- und Orchesterkonzert, das im November stattfindet, zu einem musikalischen Höhepunkt entwickelt, in dem die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die Früchte der Arbeit eines Jahres zum Vortrag bringen. Den Aufführungen geht eine Woche intensiver Probenarbeit der Oberstufe voraus.

 

Integration beruflicher Bildung

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Schon seit der Gründungsphase der Schule lebte in Elternschaft und Kollegium die Absicht, einen Lehrplan zu entwickeln, der die intellektuelle, handwerkliche und künstlerische Bildung auf allen Ebenen gleichwertig und ausgewogen berücksichtigt, sodass die Schülerinnen und Schüler alle diese Fähigkeiten angemessen erproben können. Dazu wurde der traditionelle Waldorf-Lehrplan so umstrukturiert und ergänzt, dass der handwerklich-praktische und der künstlerische Bereich in den Klassen 7 bis 10 in Kursform gestaltet werden, und in den Klassen 10 bis 12 Betriebspraktika für alle Schülerinnen und Schüler stattfinden.

 

7. bis 10. Klasse: Grundbildung in 16 Gewerken

In den Klassen 7 bis 10 erhalten die Schülerinnen und Schüler, wiederum in halbe Klassen unterteilt, Handwerks- und Kunstunterricht in jeweils drei- bis vierwöchigen Kursen. Diese umfassen je eine Doppelstunde nach dem gemeinsamen Mittagessen, das in der Schulküche zubereitet wird. In der 7. und 8. Klasse erstreckt sich der Kursplan noch nicht über das ganze Schuljahr, sodass sich die Kinder allmählich an einen Schultag gewöhnen können, der ab der 9. Klasse regelmäßig bis 15.15 Uhr dauert. Dabei erfolgt die praktische Arbeit von Montag bis Donnerstag. Der Freitag ist Berichtstag, d. h., das eigene Tun wird mündlich vorgetragen und schriftlich in einem Berichtsheft vertieft. Zudem erhalten die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag Einblick in Material- und Werkzeugkunde.

 

10., 11. und 12. Klasse: Praktische Ausbildung in den Betrieben

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Nachdem jede Schülerin und jeder Schüler im Rahmen der verschiedenen Handwerks- und Kunstkurse unterschiedliche Materialien, Techniken und Arbeitsanforderungen kennen gelernt hat, setzt in diesen beiden Schuljahren eine kontinuierliche Tätigkeit in einem bestimmten Arbeitsbereich ein. Der Überblick wird abgelöst von der Vertiefung. Im Laufe der 10. Klasse entscheiden sich die Schülerinnen und Schüler für ein Gewerk bzw. eine Einrichtung, in der sie in den nächsten zwei Jahren ihre Betriebspraktika absolvieren wollen. In mehreren Gesprächen werden die Wünsche der Schülerinnen und Schüler auf ihre Umsetzbarkeit geprüft, wobei das Kollegium berät und Anregungen gibt, sodass bis Ostern des Schuljahres möglichst jede Schülerin und jeder Schüler einen Praktikumsplatz gefunden hat. In den Klassen 10 und 11 sind die Jugendlichen jeweils eimal bzw. dreimal vier Wochen ganztägig in den Arbeitsablauf ihres Meisterbetriebes oder ihrer sozialen Einrichtung eingebunden, in der 12. Klasse nutzen diejenigen, die in eine berufliche Ausbildung streben, das letzte Praktikum, für die berufliche Bildung, diejenigen, die im nächsten Schuljahr die Qualifikationsphase besuchen wollen, die schulische Vorbereitungsepoche. Für die vier/fünf Betriebspraktika erhalten die Jugendlichen von ihrem Meister oder Ausbilder ein Zeugnis. Sind bestimmte Voraussetzungen erfüllt, so kann dies zur Anerkennung eines ersten Lehrjahres im betreffenden Bereich führen.

Das Kollegium tat sich anfangs nicht leicht mit der Vorstellung, die Schülerinnen und Schüler einen ganzen Monat lang nicht in der Schule zu haben. Mittlerweile hat sich alles gut eingespielt, und viele Jugendliche freuen sich am Ende eines Schulblocks auf den Betrieb – und umgekehrt: Denn nach dem oft anstrengenden körperlichen Tun erscheint auch das Lernen wieder in einem anderen Licht.

 

Von der Schreinerei bis zum Altenheim – über 70 Betriebe stehen zur Auswahl

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Wir arbeiten zurzeit mit über 70 Betrieben zusammen, darunter befinden sich u. a. Schreinereien und Kfz-Betriebe, Bauernhöfe, Kunstschmieden, Schneidereien, Hotelküchen, Installations- und Elektrofirmen sowie Kindergärten, Krankenhäuser und Altenheime. Die Jugendlichen können die Betriebe frei wählen, einzige Bedingung ist, dass mindestens zwei Blöcke im handwerklichen und/oder sozialen Bereich angesiedelt sind.

 

Die Klassenlehrerzeit 1. – 8. Klasse

bild-59Der Hauptunterricht

Klassenlehrerinnen und -lehrer an Waldorfschulen unterrichten eine Klasse durchgehend in den ersten acht Schuljahren in allen Fächern. Ausnahmen bilden die künstlerisch-handwerklichen Unterrichte und die Fremdsprachen sowie die Bewegungsfächer.  Auf diese Weise wird eine Beständigkeit in der Beziehung des Kindes zu seinem Klassenlehrer gewährleistet, die sich positiv auswirkt. Es entsteht eine soziale Lerngemeinschaft aus etwa 36 individuell sehr unterschiedlich begabten Kindern.

Der Klassenlehrer unterrichtet seine Fächer im Rahmen des Hauptunterrichts. Dieser umfasst täglich die ersten beiden Stunden und behandelt ein Stoffgebiet in Epochen, d. h. über mehrere Wochen hinweg: Deutsch, Mathematik, Geschichte, Physik, Chemie, Biologie sowie Geografie, Geometrie und Schauspiel. Auf diese Weise haben die Schülerinnen und Schüler Zeit, sich intensiv mit einem Lerngebiet auseinanderzusetzen. Waldorflehrerinnen und -lehrer vermitteln den Unterrichtsstoff nicht abstrakt, vielmehr werden die Lerninhalte künstlerisch und mit allen Sinnen erarbeitet: Bewegung, Farbe, Klang und Ton, Melodie, Reim und Rhythmus durchdringen und beleben jedes Thema, sodass lebendige Begriffe entstehen, die „mitwachsen“, sich mit der Reifung der Kinder verändern und lebenslanges Lernen vorbereiten. Die Arbeitsschritte und -ergebnisse werden in allen Klassenstufen in den Epochenheften, die jedes Kind führt, dargestellt und festgehalten.

Der Fachunterricht

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Auf den Hauptunterricht in den ersten beiden Schulstunden folgt der so genannte Fachunterricht mit speziellen Fächern. Von der ersten Klasse an werden zwei Fremdsprachen (bei uns: Englisch und Russisch), Musik, Eurythmie, Turnen, Religion und Handarbeit unterrichtet. Für den Fachunterricht, der in Einzelstunden und Fachepochen erfolgt, wird die Klasse zumeist in zwei gleich große Gruppen unterteilt. Ab der fünften Klasse werden die handwerklichen und künstlerischen Fächer (Schnitzen, Plastizieren und Orchester) in Doppelstunden wöchentlich erteilt. Die Fremdsprachen werden in den ersten Jahren auf lebendige Weise hörend, spielend, sprechend und singend erfahren. Dadurch differenziert das Kind sein Ausdrucks- und Wahrnehmungsvermögen; darauf aufbauend entwickelt sich das Erlernen der Grammatik und des Wortschatzes. Durch die neue Sprache erschließt sich den Kindern ein anderer Kulturraum, durch den sie auch die eigene Sprache und Kultur neu wahrnehmen und verstehen können.

Musik, Kunst und Eurythmie

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Die gesamte Schulzeit wird durch Musikunterricht und kontinuierliches musikalisches Üben begleitet. Dazu kommen ab der 5. Klasse Orchester und Chor, in den höheren Klassen treten neben das Singen und Improvisieren auch Übungen zur Musiktheorie und die Beschäftigung mit verschiedenen musikalischen Epochen. Schon frühzeitig sieht der Unterrichtsplan der Waldorfschulen eine weitreichende und intensive Beschäftigung mit den bildenden Künsten vor, denn die künstlerische Auseinandersetzung fördert das Kind in seiner Gesamtheit von Denken, Fühlen und Wollen. Das Anliegen der Eurythmie ist es, die in der Sprache und Musik wirkenden Kräfte in Bewegungen künstlerisch auszugestalten. Der Erstklässler taucht mit den eurythmischen Bewegungen in die Stimmungen und Bilder von Märchen ein; in den weiteren Schuljahren werden die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten mit einer Vielzahl von Gedichten und Musikstücken erprobt.

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Die Klassenfahrten

Aufgaben der Klassenfahrten

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Klassenfahrten sind ein fester Bestandteil des pädagogischen Konzepts. Sie haben einen formenden und festigenden Einfluss auf die Gemeinschaft der Klasse und durch ihre thematische Ausrichtung einen direkten Bezug zu Inhalten des Unterrichts. Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt, theoretisch Gelerntes in der Praxis umzusetzen und so eigenständig Erfahrungen im praktischen Tun zu sammeln.

Inhaltliches zu den Klassenfahrten

Bei den ersten Klassenfahrten (5. und 6. Klasse) spielt die Klassengemeinschaft eine wesentliche Rolle. Die Fahrt in der 5. Klasse hat sich inzwischen zu einer Musik- und Orchesterreise, die der 6. Klasse zu einer Wanderfahrt entwickelt. In der 7. Klasse folgt ein Forstpraktikum. Die Reise der 8. Klasse soll eine Herausforderung für die Klassengemeinschaft sein und wird inhaltlich frei zwischen Schülern, Eltern und Lehrern verabredet.  Die 9. Klasse lebt und arbeitet während ihrer Klassenreise auf einem Bauernhof und erfährt so konkret die Bedingungen landwirtschaftlicher Arbeit.

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Die Schülerinnen und Schüler übernachten in Zelten und verpflegen sich selbst. Die Fahrt in der 10. Klasse steht im Zusammenhang mit der sogenannten Feldmessepoche. Ziel ist es, eine entsprechende topografische Karte oder eine Landkarte zu erstellen. In der 11. Klasse stellt jede Klasse ihre Fahrt unter ein eigenes Motto. So werden Segeltouren und Kanufahrten sowie Auslandsreisen nach Russland, Israel oder England unternommen. Die letzte Klassenfahrt findet in der 12. Klasse als kunsthistorische Abschlussfahrt statt. Inhaltlich wird an den Architekturunterricht angeknüpft; Reiseziele liegen beispielsweise in Italien, Griechenland oder der Tschechischen Republik (Prag).
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Die Oberstufe 9. – 13. Klasse

Die 9. bis 12. Klasse bzw. die Qualifikationsphase in der 12. und 13. Klasse

Die Klassengemeinschaft wird ab der 9. Klasse von einem Oberstufenlehrer als „Klassenbetreuer“ übernommen. Der Oberstufenlehrer gestaltet seinen Unterricht in einer altersgemäßen,  wissenschaftlicheren Form. Die Schülerinnen und Schüler lernen weiterhin in Epochen, werden jetzt aber auch im Hauptunterricht  von verschiedenen Fachlehrern unterrichtet.

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Literatur und Kunst haben viel Raum

In der Behandlung deutscher und fremdsprachiger Literatur sowie geschichtlicher, sozialer und politischer Zusammenhänge entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Gefühl für menschliche Schicksale und die Verantwortung, die damit verbunden ist. Im Kunstunterricht erhält der Jugendliche die Möglichkeit, sich auf bildhafte Weise mit Phänomenen der Außenwelt und Vorgängen der seelischen Innenwelt auseinanderzusetzen.

Die Epochen im Fach Deutsch beinhalten  u.a. Themen  wie Humor und Tragik (9. Klasse),  Poetik und Sprachgeschichte,  sie betrachten die alte Dichtung in Bezug zur Moderne (10. Klasse), behandeln einen Entwicklungsroman (11. Klasse) sowie  Goethes „Faust“ und vermitteln   abschließend einen Überblick über die Literaturgeschichte (12. Klasse).

 

 

Naturwissenschaften

Aus dem Heranführen an die Naturphänomene, wie es in der Klassenlehrerzeit gepflegt wird, entwickelt sich jetzt eine wissenschaftlichere Umgangsform mit den Inhalten. Mathematik, Physik, Chemie und Biologie werden in verschiedenen Unterrichtsepochen zur Reife gebracht. Dabei steht das Experiment in der Regel an erster Stelle, um aus dem Phänomen die Gesetzmäßigkeit abzuleiten und bei weiterführenden Problematiken anzuwenden.

 

Die Klassen 12. und 13.

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Der Unterricht in der 12. und 13. Klasse orientiert sich thematisch an den Anforderungen der staatlichen Prüfungen am Ende der 12. oder 13. Klasse. Darüber hinaus sind in der 12. Klasse aber auch ein Theaterspiel und eine fortgesetzte  Betätigung in Orchesterensembles oder in Kunstprojekten fester Bestandteil des Unterrichts.

 

Abschlüsse an unserer Schule

Am Ende der 12. Klasse können folgende Abschlüsse erreicht werden:

  • Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss
  • Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
  • Erweiterter Sekundarabschluss I

 

Am Ende der 13. Klasse:

  • Fachhochschulreife (schulischer Teil)
  • Abitur

 

Maßgeblich für die Erteilung der Abschlüsse  an unserer Schule sind die  betreffenden Verordnungen des Landes Niedersachsen.

Am Ende der 11. Klasse erhalten die Schüler ein Notenzeugnis und qualifizieren sich mit ihrem Notendurchschnitt entweder für den Realschulzug, in dem sie am Ende der 12. Klasse die oben genannten Abschlüsse erzielen können, oder sie haben die Möglichkeit, in die zweijährige Qualifikationsphase zur Abiturprüfung einzutreten. Die 13. Klasse kann dann mit dem Abitur oder dem schulischen Teil der Fachhochschulreife abgeschlossen werden.